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TIME-SLIP:

Protokoll-Ausdruck, den der Fahrer nach seinem Rennlauf erhält, hier sind die Reaktionszeit, die 60 ft- Zeit, die Fahrzeiten und die erzielten Geschwindigkeiten vermerkt. -- (Bis 3 Stellen hinter dem Komma)

 

TRACK:

Gebräuchlicher Begriff für die Strecke.

 

TRACKBITE:

Eine Art flüssiger Gummi, der auf die Bahn gesprüht wird, und nach der Antrocknung für zusätzlichen Grip sorgt.

 

 

TOP METHANOL:

Die Fahrgestelle der Top Methanol-Klasse, der zweithöchsten Klasse sind Spezialanfertigungen aus Gitterrohr. Fahrzeuge mit Normallänge und aufgesetzter Kohlefaserkarosserie, deren Design meist an das amerikanischer Sportwagen angelehnt ist, werden als Top Methanol Funny Car (TMFC) bezeichnet. Der maximal zulässige Hubraum hängt von dem verwendeten Kompressortyp ab und beträgt 9.258,7 cm³ (565 cui) für Fahrzeuge mit Roots-Typ-Kompressor und 8.652,3 cm³ (528 cui) für Fahrzeuge mit Schraubenkompressor. Fahrzeuge mit langem Radstand werden als Top Methanol Dragster (TMD) bezeichnet. Der Hubraum von Dragstern ohne Kompressor ist auf 7.472,5 cm³ (456 cui) begrenzt, allerdings können diese Rennwagen mit Nitromethan betrieben werden. Für Fahrzeuge mit Roots-Typ-Kompressor ist der Hubraum auf 8.652,3 cm³ (528 cui) beschränkt, für Fahrzeuge mit Schraubenkompressor auf 7.636,3 cm³ (466 cui). Aufgeladene Motoren müssen mit Methanol betrieben werden. Als Antrieb kommen ausschließlich konventionelle Achtzylinder-OHV-Viertaktmotoren mit unten liegender Nockenwelle und zwei Ventilen pro Zylinder zum Einsatz, deren Design meist auf dem des Chrysler Hemi basiert. Mit den erlaubten Modifikationen leisten die V8-Motoren 2.500 bis 3.000  PS. Top Methanol Funny Cars und Dragster legen die Viertelmeile in weniger als sechs Sekunden zurück und erreichen bei der Zieldurchfahrt Geschwindigkeiten von 350 bis 400 km/h.

 

TOP FUEL:

Unbestrittene Königsklasse sind die Top Fuel Dragster, die mit einem Gemisch aus 15 % Methanol und 85 % Nitromethan befeuert werden. Die Top Fuel-Klasse wird unterteilt in die Top Fuel Dragster (TF) mit langem Fahrgestell und die Funny Cars (FC). Die Fahrgestelle der Top Fuel-Klasse sind Spezialanfertigungen aus Gitterrohr. Die Funny Cars haben eine aufgesetzte Kohlefaserkarosserie, deren Design meist an das US-amerikanischer Sportwagen angelehnt ist. Die Abmessungen der profillosen Antriebsräder sind auf eine Breite von 47 cm sowie auf einen Umfang von 300 cm bzw. einen Durchmesser von 95 cm begrenzt. Funny Cars haben aufgrund des kurzen Radstandes ein besonders kritisches Fahrverhalten.

Der Hubraum ist auf 8.193,5 cm³ (500 cui) begrenzt. Das Design der Motoren basiert auf dem konventioneller Achtzylinder-OHV-Viertaktmotoren mit unten liegender Nockenwelle und zwei Ventilen pro Zylinder. Die meisten Teams verwenden die Aluminium-Replika des bewährten 426 Chrysler Hemi. Der Motorblock hat im Gegensatz zum Serienpendant jedoch keine Kanäle für Kühlflüssigkeit, da die Verdunstungskälte des Kraftstoffes während der kurzen Betriebsdauer zur Kühlung ausreicht. Zudem erhöht dies die Festigkeit des Motorblocks. Zylinderköpfe, Pleuel und die Kurbelwelle sind Spezialteile aus hochfesten Werkstoffen wie Titan. Zwei oder drei Zündkerzen pro Zylinder werden von einer Hochleistungszündanlage mit Spannung versorgt. Bereits zur Hälfte des Laufes sind die Zündkerzen komplett abgeschmolzen. Aufgrund der extrem heißen Auslassventile dieselt der Motor dann jedoch bereits, d.h. das Gemisch entzündet sich von selbst. Nach jedem Lauf wird der Motor komplett zerlegt und untersucht. Schadhafte Teile wie Lager, Pleuel oder Kolben werden ausgetauscht. Der Kompressor verdichtet pro Sekunde mehr als einen m³ Luft und presst das Kraftstoff-Luft-Gemisch mit einem Überdruck von bis zu 5 bar in die Brennräume. Allein zum Antrieb des Kompressors sind bereits etwa 1.500 PS nötig. Bei Vollgas verbraucht der Motor eines Top Fuelers etwa 5,7 l Kraftstoff pro Sekunde, in einem kompletten Lauf inklusive Burn Out etwa 40 bis 45 l. Bei Höchstdrehzahl erzeugen die aus den offenen Auslasskrümmern ausgestoßenen Abgase bis zu 3,6 kN Anpressdruck, was einem Gewicht von etwa 360 kg entspricht. Durch den energiereichen Kraftstoff Nitromethan und den enormen Ladedruck sind die Motoren in der Lage, kurzzeitig über 5.500 PS zu leisten. Die Dragster der Top-Teams leisten etwa 8.000 PS und beschleunigen in weniger als fünf Sekunden auf über 500 km/h. Die 100 mph-Marke (160 km/h) wird nach etwa 0,8 Sekunden durchbrochen.

Während eines Laufs wirken Beschleunigungskräfte von 4 g auf die Fahrer, beim Start 5 bis 6 g. Sofort nach dem Durchfahren der Ziellinie werden Bremsschirme geöffnet, die die Fahrzeuge mit 6 g verzögern und zudem in der Längsachse stabilisieren. Der zur Zeit gültige Rekord (Stand: 13. September 2008) wurde am 12. November 2006 von dem US-Amerikaner Tony Schumacher von der Mannschaft US Army in Pomona/Kalifornien aufgestellt. Er legte die Viertelmeile in 4,428 s zurück und erreichte eine Endgeschwindigkeit von 527 km/h.

 

TRANSBRAKE SYSTEM:
Im Dragracing ist das sogenannte TransBrake System sehr verbreitet, und in den ambitionierten Klassen Vorraussetzung für schnelle Zeiten. Am Start legt das Getriebe den ersten und Rückwärtsgang gleichzeitig ein und wird nur mit einem Knopf gehalten. Der Fahrer kann dann Vollgas geben und mit Hilfe elektronischer Unterstützung eine maximal Drehzahl einstellen auf der der Motor dann gehalten wird. zB 4000RPM. Wenn die Ampel auf Grün wechselt läßt der Fahrer den Knopf los und der Rückwärtsgang wird ausgekoppelt und die volle Leistung wird jetzt im ersten Gang auf die Räder übertragen.

 

TOTPUNKT:

Von einem Totpunkt spricht man in der Mechanik, wenn bei einem Hebelmechanismus die verbindenden Gelenke und die einwirkenden Kraftvektoren auf einer Linie liegen.

 

TRAKTION:

Im Sprachgebrauch versteht man unter Traktion die Fähigkeit eines Fahrzeugs, vorhandene Antriebskraft in Vortrieb und damit in Beschleunigung umzusetzen.So hat beispielsweise ein VW Käfer auf winterlichen Straßenverhältnissen eine bessere Traktion als eine Mercedes S-Klasse. Obwohl er mit ca. 6000 N Achslast weniger Antriebskraft umsetzen kann, beschleunigt er besser als die S-Klasse mit ca. 8000 N Achslast, weil er auch weniger Masse in Bewegung setzen muss, und das ist es, was sowohl beim Fahrer als Traktion empfunden wird als auch objektiv gemessen werden kann.

 

TURBOLADER:

Ein Turbolader, auch Abgasturbolader (ATL) oder umgangssprachlich Turbo, dient der Leistungssteigerung von Kolbenmotoren durch Erhöhung des Gemischdurchsatzes pro Arbeitstakt, was durch einen Verdichter im Ansaugtrakt erreicht wird. Der Verdichter wird durch eine Abgasturbine angetrieben, die die Energie der Abgase nutzt. Turbolader können entweder den Druck (Stauaufladung) oder die Bewegungsenergie der Abgase (Stoßaufladung) als Energiequelle nutzen.

 

 

 

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