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Nach dem zweiten Weltkrieg starteten die ersten Beschleunigungsrennen. Jugendliche aus den USA fanden es cool sich mit frisierten Autos illegale Straßenrennen zu liefern. Angeheizt wurden sie durch Filme wie "... denn sie wissen nicht was sie tun." oder "American Graffiti".
Das Spiel ist bekannt: Zwei Autos stehen an einer Ampel und beschleunigen bis zu einem vereinbarten Ziel (der nächsten Ampel oder das Ende der Straße).
Bald wurden diese Wettkämpfe legalisiert und auf Flughäfen verlegt - das kommt uns bekannt vor. Ausgetrocknete Salzseen wie in Südkalifornien stehen uns in Deutschland ja auch nicht zur Verfügung. In Santa Anna (Kalifornien) wurde 1950 die erste Rennstrecke für Beschleunigungsrennen eröffnet.
Auch Besatzungssoldaten in Großbritannien und in Deutschland nutzen diese Rennen zum Zeitvertreib. Vorkriegsmodelle, die billig und leicht waren kamen zum Einsatz. Abgespeckt wurde alles, was nicht unbedingt nötig war, wie Kotflügel, Motorhaube oder Verdeck. Die Motoren dagegen wurden frisiert oder durch modernere ersetzt.
Angelehnt an diese als Hot Rod bezeichneten "heißen Öfen" wurde 1951 in Kalifornien die National Hot Rod Association (NHRA) gegründete, die seitdem die größte Organisation im Drag Racing ist. Die zweitwichtigste Organisation im amerikanischen Drag Racing ist die IHRA, die International Hot Rod Association mit etwa einem Drittel der Größe der NHRA. (Quelle: wikipedia)
Die Industrie stellte sich schnell auf die Bedürfnisse ein. Ab den späten 1950er bis in die 1970er Jahre wurden in den USA Muscle Cars direkt ab Werk auf die Viertelmeile abgestimmt. Die bekanntesten Vertreter sind der 1969er Dodge Charger, der 1970er Plymouth Hemi Cuda und der 1969er Chevrolet Camaro Yenko. Letzterer hielt über Jahre den Viertelmeilen-Rekord mit 11,82 Sekunden. Damit ist er auf der Viertelmeile der schnellste serienmäßige Wagen. Selbst der 1970er Chevrolet Chevelle SS mit dem bis dahin größten Serienmotor von Chevrolet mit 7,4 Litern Hubraum (454 cid) und 450 PS war nicht in der Lage, den Camaro zu unterbieten.
Fahrzeuge
Bei den Public Races kann jede/r mit einem mehr oder weniger frisierten, straßenzugelassenen Fahrzeug antreten.
Topzeiten für die Viertelmeile liegen bei ca. 15 Sekunden für Serienfahrzeuge und bei ca. 9-10 Sekunden für rennmodifizierte Fahrzeuge. Die Rennen der oberen Amateurklassen sowie diejenigen der Profiklassen werden mit Dragstern bestritten, die speziell für Beschleunigungsrennen konstruiert wurden.
Die Profiklassen sind Pro Stock, Pro Modified, Top Methanol Funny Car, Top Methanol Dragster, Funny Car und Top Fuel Dragster. Die Zeiten für die Viertelmeile reichen von etwa 7 Sekunden bis unter 5 Sekunden. Die Dragster der Top Fuel-Klasse erreichen beim Start die fünffache und während eines Laufs die vierfache Erdbeschleunigung und beschleunigen somit etwa so stark wie ein Kampfjet beim Katapultstart von einem Flugzeugträger. Formel 1-Rennwagen etwa können, was die Beschleunigung anbelangt, mit den oberen Dragsterklassen bei weitem nicht mithalten.
Quelle:wikipedia

- Quelle: www.oilnspeed.com
Reglement
Als die FIA (Fédération Internationale de l'Automobile - der Dachverband der Autofahrer) 1997 eine europäische Drag Racing-Meisterschaft organisierte, übernahm sie die amerikanischen Regeln der NHRA.
Die klassische Distanz für Dragsterrennen beträgt eine Viertelmeile (402,34m). Die Auslaufzone ist in etwa genauso lang. Für leitungsschwächere Fahrzeuge oder die Strecke zu kurz ist, begnügt man sich oft auch mit der halben Distanz der Achtelmeile (201,17m).
In der Regel treten immer zwei Fahrer gegeneinander an. Der Sieger wird durch das KO-System ermittelt. In den Anfängen wurde der Gewinner noch durch ein Zielfoto ermittelt. Heute übernehmen Lichtschranken diese Aufgabe.
Um einer immer weiteren Aufrüstung der Fahrzeuge entgegen zu wirken und auch um Wettrennen zwischen unterschiedlich starken Fahrzeugen zu ermöglichen, werden im Amateurbereich auch Rennen ausgetragen, bei denen die Rennstrecke möglichst exakt in einer festgelegten Zeit zurückzulegen ist. Diese Zeitvorgabe beträgt je nach Klasse 10,9 Sekunden, 9,9 Sekunden oder 8,9 Sekunden. Eine Unterschreitung dieses Zeitlimits hat die Disqualifikation des Fahrers zur Folge. Bei den Bracket-Rennen startet das langsamere Fahrzeug jeweils soviel früher, dass das leistungsstärkere Fahrzeug das leistungsschwächere an der Ziellinie gerade einholt.
Quelle: wikipedia









